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Iberogast doch gefährlicher als angenommen? - Bayer ändert Packungsbeilage

Iberogast doch gefährlicher als angenommen? – Bayer ändert Packungsbeilage

Aufgrund des zunehmenden Drucks lenkt Bayer jetzt doch nach einem langen Rechtsstreit ein und ändert die Packungsbeilage von Iberogast.

Das beliebte Magen-Darm-Therapeutikum enthält den Wirkstoff Schöllkraut, welches bereits seit vielen Jahren unter dem Verdacht steht, in seltenen Fällen zu Leberschädigungen führen zu können. Bereits 2008 wurden die Hersteller entsprechender Schöllkraut-haltiger Produkte dazu angewiesen, einen Warnhinweis in den Packungsbeilagen aufzunehmen.

Bayer hielt sein Produkt Iberogast für sicher in der Anwendung und den Warnhinweis für nicht erforderlich. Hat Bayer dadurch die Gesundheit der Anwender aufgrund von möglichen Umsatzeinbrüchen aufs Spiel gesetzt?

Aktuell geht ein kürzlich veröffentlichter Fall einer Patientin durch die Presse, die sich aufgrund einer massiven Leberschädigung einer Lebertransplantation unterziehen musste und am Ende an ihrer Erkrankung verstarb. Ein Zusammenhang mit der Einnhame von Iberogast ist möglich und wird diskutiert.

Hätte es wirklich so weit kommen müssen? Ist von der generellen Einnahme von Iberogast abzuraten? Die Verunsicherung der Patienten und Anwender ist groß.

Hier ein kurzes Update zum Thema und meine Einschätzung der Situation.

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Steffen Kuhnert

Über Steffen Kuhnert

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