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Krankschreibung über WhatsApp-Service? Christian Solmecke klärt auf.

Wenn man erkältet ist und sich nicht in der Lage fühlt zur Arbeit zu gehen, erwartet der Arbeitgeber in der Regel eine Krankschreibung (AU) von einem Arzt. Ein neuer Service nutzt aktuelle Änderung in der telemedizinischen Betreuung und bietet die Krankschreibung bei Erkältungskrankheiten über angeschlossene Ärzte via WhatsApp an. Das klingt nach einem guten Geschäftsmodell und verspricht einen großen Mehrwert für die Nutzer. Erkältete Menschen müssen nicht mehr unmittelbar zum Arzt und stellen dort eine Ansteckungsgefahr für andere dar, sondern können sich einige Tage in Ruhe auskurieren.

Krankschreibung via WhatsApp - ein neuer Service erleichtert den Weg zu einer AU bei Erkältungskrankheiten. Mit Christian Solmecke gehen wir der Sache auf den Grund. #gernegesund Klick um zu Tweeten

Aber auch die Kritik lässt natürlich nicht lange auf sich warten. Sowohl die Ärzteschaft diskutiert eifrig, aber es wird auch befürchtet, dass der Missbrauch erleichtert wird und Menschen häufiger “krank feiern”.

Die Handhabung klingt dabei erst einmal ganz leicht. Symptome angeben, 9 EUR mittels PayPal bezahlen und bereits am gleichen Tag erhält man die ärztliche Krankmeldung per WhatsApp und 1-2 Tage später auch per Post.

Wie sieht aber die rechtliche Einschätzung dieses Services aus? Dies kläre ich mit Rechtsanwalt Christian Solmecke von der Kanzlei Wilde Beuger Solmecke aus Köln, die Europas größten Rechtskanal auf YouTube bertreibt.

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Steffen Kuhnert

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